Megatrends im nächsten Jahrzehnt - Wissen Sie, was auf Sie zu kommt? Teil III - #Silver Society


Wissen Sie, was in Ihrem Unternehmensalltag die nächsten wichtigen Trends in der 20er-Jahren sein werden? In den Trendthemen Fachkräftemangel und Digitalisierung sind wir ja bereits mittendrin. Aber es gibt noch weitere Entwicklungen, die wir in unseren Unternehmen im Blick haben sollten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Das Zukunftsinstitut in Frankfurt hat dabei fünf wichtige Megatrends herausgefiltert, welche wir Ihnen in einer kleinen Artikelserie näherbringen wollen.

Bildrechte: Rainer Sturm_pixelio.de

#Silver Society

Unsere Gesellschaft wird immer älter. Laut letzten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes werden Jungen im Schnitt 78,5 Jahre alt und Mädchen 83,3. Im Durchschnitt erhöhte sich die Lebenserwartung in den letzten zehn Jahren um 0,1 Jahr pro Jahr. Für unsere Unternehmen sind dabei zwei Aspekte wichtig: Erstens werden die Konsumenten unserer Leistungen und zweitens auch unsere Mitarbeiter*innen immer älter.

Insofern stehen wir vor folgenden Herausforderungen:

  1. Wir müssen unsere Produkte und Dienstleistungen an die Bedürfnisse einer alterstechnisch weiter gefächerten Zielgruppe anpassen als bisher. Selbst wenn Ihr Unternehmen Produkte im B2B-Bereich anbietet, die auf den ersten Blick altersunabhängig sind, darf man dennoch die letztendlichen Nutzer*innen der Produkte nicht aus dem Blick verlieren. – Und diese sind unter Umständen ältere Mitarbeiter*innen, welche spezielle Bedürfnisse an Funktionsweise oder Ergonomie haben.

  2. Wir sollten die Erfahrungspotentiale unserer älteren Mitarbeiter*innen nicht unterschätzen und diese möglichst lange in unseren Unternehmen halten. Dafür müssen wir unsere Arbeitsorganisation mit ihren Rahmenbedingungen und Abläufen an die Bedürfnisse dieser Gruppe anpassen – ohne die Bedürfnisse der jüngeren Generationen aus den Augen zu verlieren.

  3. Je größer die Altersunterschiede im Unternehmen sind, um so mehr wächst unter Umständen auch das Konfliktpotential zwischen den einzelnen Altersgruppen. Aus diesem Grund sollten wir die spezifischen Bedürfnisse, Werte und Vorstellungen der einzelnen Generationen (Babyboomer, Generationen X, Y und Z) kennen, damit wir sie erfolgreich in unsere Unternehmen integrieren und Generationenkonflikte umgehen können.

Wenn wir es schaffen, diese Herausforderungen zu meistern, haben wir auf dem Arbeitsmarkt eine reale Chance, als progressiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden und unseren Bedarf an qualifizierten Fachkräften jederzeit zu decken.

Die Artikelserie erscheint in insgesamt fünf Teilen und wird sukzessive mit den entsprechenden Links versehen.

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